Top und Flop in meinem Job
Persönliches

Was ich an meinem Job (nicht) mag: Meine 10 Tops und Flops

Ich liebe meinen Job. Menschen dabei zu begleiten, wie sie immer mehr sie selbst werden, sich selbst völlig neu entdecken, ist magisch. Wenn sie plötzlich erkennen, welche Kraft in ihnen steckt und dass SIE ihr Leben frei gestalten können, ist das für mich unglaublich schön.

Doch natürlich gibt es auch hier nicht nur Licht und Regenbögen sondern auch Schattenseiten. Bereiche, die mich eher nerven. Die meisten haben mit Vorurteilen zu tun. Hier findest du meine 10 Tops und Flops.

Flop: Mit selbsternannten Gurus in einen Topf geworfen werden

Selbsternannte Gurus. Sowohl im Coaching als auch im Bereich der Esoterik und Spiritualität gibt es sie. Jene, die dir erzählen, nur sie hätten die Antwort. Nur ihr Weg sei der richtige und alle anderen seien fehlgeleitet, irregeführt, einfach falsch.

Mein Zugang: Wenn dir jemand so kommt, lauf! Denn nach meinem Verständnis hast Du alle Antworten, die du brauchst und die dich betreffen, in dir. Ich kann dir helfen, sie freizulegen und zu entdecken; dich dabei begleiten, deine eigene Weisheit zu erkennen und zu verstehen.

Top: Menschen dabei beobachten, wie sie beginnen sich selbst zu lieben

Hach <3 Sich selbst kennenzulernen ist ja “nur” der erste Schritt auf dieser Reise zu sich selbst und in eine selbstbestimmte Zukunft. Diesen Moment miterleben zu dürfen, wenn ein:e Klient:in einen Anteil von sich nicht nur erkennt und akzeptiert sondern plötzlich diese Liebe beginnt zu schimmern – das ist einfach nur ergreifend.

Und ansteckend! Liebe strahlt aus. Davon bleib auch ich – und übrigens auch das gesamte Umfeld – nicht unberührt. Also danke an dich, wenn du diesen Weg gehst.

Flop: Neid unter “Mitbewerbern”

Darf der:die das? Gerade in Österreich ist diese Frage in allen Bereichen des menschlich-seelischen Wohlbefindens, seelischer und geistiger Gesundheit und selbstbewusster Ausgeglichenheit mit nicht geringem Neid ausgesprochen. Es gibt gesetzliche Richtlinien, die einerseits klare Grenzen zwischen Therapeuten, Beratern/Coaches und Energetikern ziehen. Andererseits sind genau diese Grenzen aufgrund der Thematik auch immer wieder verschwimmend. Ein ganzheitlicher Ansatz lässt sich eben wirklich schwer in kleine Boxen pressen. Besonders, wenn die Boxenbauer überhaupt keinen Zugang oder Verständnis für die Materie mitbringen.

Kleiner Diskurs: Therapeut:innen arbeiten mit erkrankten Menschen – und zunehmend auch vorbeugend. Lebensberater:innen begleiten und beraten, solange es sich um grundsätzlich gesunde Menschen handelt (Achtung: Persönlichkeitsentwicklung ist dieser Berufsgruppe vorbehalten). Coach als Titel ist wie überall so ein bisschen Joker, da kommt es darauf an, was sie nun tatsächlich anbeiten. Energetiker sorgen mit verschiedensten Methoden für eine Harmonisierung des energetischen Gleichgewichts.

Mein Zugang: Jede:r bringt etwas ganz Eigenes und Spezielles mit, das genau seine:ihre Zielgruppe braucht. Und in der heutigen Zeit ist jede Unterstützung vom “Funktionieren” zum LEBEN ganz dringend notwendig.

Top: Tiefgehende Verbindungen und das Geschenk “Vertrauen”

Wenn ein Mensch sich voll Hoffnung mir gegenüber öffnet, schenkt er:sie mir Vertrauen. Ein unglaublich kostbares Geschenk, das mich jedes Mal mit tiefer Demut und Dankbarkeit erfüllt. Durch dieses Vertrauen wird für den Moment unserer Zusammenarbeit eine Verbindung möglich, die so tiefgehend ist, sich über so viele Ebenen des Seins erstreckt, dass es mir manchmal den Atem raubt. Nur dadurch wird die Kommunikation möglich, die es braucht, um die verborgenen Schätze zu entdecken.

Flop: Diskussionsthema Geld – fordern, verteidigen, nachlaufen

Wer DAFÜR Geld verlangt, kann ja nur ein Scharlatan sein. So und ähnlich klingen die Vorurteile, die sich immer wieder rund ums Geld einfinden. Sobald Tätigkeiten und Dienstleistungen aus den gewohnten Schablonen fallen, müssen sie entweder Hobby, Privatvergnügen oder Geschenk sein, weil ja gottgegeben. Dahinter verstecken sich soviele festgefahrene Glaubenssätze rund um Wert, Selbstwert, Austausch, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll.

Ich hatte deshalb lange das Gefühl, mich für meine Preise verteidigen zu müssen. So sehr, dass ich vieles gleich gar nicht angeboten habe. Was schade ist, denn ich bin wirklich gut in dem, was ich tue!

Dass man ja gleich gar kein Geld fordern dürfe ist dicht gefolgt von: Ich muss Geld nachlaufen. Für mich ist es respektlos, den anderen für seine Leistung trotz Vereinbarung nicht oder verspätet zu bezahlen. (Und ich hab mich für die Lebensphase, als ich selbst so gehandelt habe schon sehr an die Nase genommen.) Für schwierige Situationen hab ich immer ein offenes Ohr und in meinen Workshops auch entsprechende Kontingente. Aber einseitiges Ändern von Vereinbarungen ist ein NoGo.

Top: Der Raum der Wunder – wenn Menschen anfangen zu leuchten

Egal, ob mein:e Klient:in psychologische und Lebens-Beratung bei mir sucht oder in meinen witchy Witch-Stuff eintaucht: Es kommt der Punkt, wo er:sie anfängt zu leuchten. Wenn das eigene Potenzial erkannt wird. Die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit. Eine Last von Schultern und dem Herzen fällt. Wenn aus scheinbar ausweglosen Situationen plötzlich die Basis für ALLES wird.

Und das alles geschieht in dem Raum der Wunder. Jenem Raum, den ich für unsere Zusammenarbeit halte. In dem er:sie sein kann, wer er:sie ist. Mit allen Facetten. Mit allen Licht- und allen Schattenseiten. Dem Raum, der urteilsfrei ist. Wo Selbstwert und Selbstliebe entdeckt werden und wachsen kann.

Wo das Leuchten wieder seinen Anfang nimmt.

Flop: Angstmarketing: “Du musst die Schmerzpunkte drücken”

Fuck this! Ich habe 2020 eine ganze Reihe von Workshops und Angebote rund um Marketing und Klientengewinnung absolviert. Mit dem Ergebnis, dass ich im Herbst fast hingeschmissen hätte. SO wollte und will ich kein Business führen. Selbst jene Coaches, die vom “neuen” Marketing sprechen, erzählen irgendwann von “Schmerzpunkten”, von “psychologischen Triggern, die zum Kauf führen”, von “Knappheit, die Kunden zur Kaufentscheidung zwingen”.

Nope. Liebe Kund:innen, wenn ihr diese Art der Überredung braucht, seid ihr bei mir falsch. Wir sehen uns in der Zusammenarbeit eure Ängste, Blockaden und überhaupt alles an, das euch zurückhält und euch daran hindert, ganz ihr selbst zu sein. Weil es befreiend ist. Weil der Weg zum selbstbestimmten Leben viel leichter zu gehen ist, wenn man all diesen Ballast nicht mehr mitschleppt.

Aber ich werde euch nicht mit FOMO (Fear of missing out) ködern oder mit künstlicher Knappheit oder bewusst eure Schmerzpunkte drücken, damit ihr gar nicht anders könnt als in meine Arme zu fliehen.

Top: Klient:innen, die sich angezogen fühlen

Meine Klient:Innen sind grandios! Sie sehen meine Beiträge, hier auf dem Blog, auf Facebook oder auf Instagram. Sie hören von anderen von mir und meiner Arbeit. Sie hören vielleicht ein Interview mit mir. Oder genießen eine Mediation oder Trommelreise.

Und sie spüren den Sog. Diesen leisen Schubs ihrer Seele, den Hüpfer ihres Herzens. Ihr Innerstes weiß: Hier gibt es etwas, das sie auf ihrer Reise, ihrem Lebensweg, weiterbringt. Das hilft, Zugang zur eigenen Kraft und Weisheit zu erlangen. Das die Erinnerung wieder entfacht.

Sie fühlen sich von den Möglichkeiten angezogen, die sie hier für sich selbst erschaffen können. Und wenn sie bereit sind, ich bin da. Mit meinem Raum der Wunder. Mit all meinem Wissen, meinen Gaben, meiner Erfahrung, meiner Liebe und meinem Einfühlungsvermögen.

Flop: Spiritualität als Ausrede für die Opferrolle

Die Opferrolle ist manchmal schon sehr bequem. Keine Verantwortung. Alle anderen sind schuld. Ändern muss sich jeder und alles, außer man selbst. Was gibt es da besseres, als die Sterne, den Mond, Portaltage, das Sternzeichen und Human Design oder sonstwas verantwortlich zu machen? “Mein Horoskop/die Karte/die Rune sagt…”, “ich bin halt ein Generator…”, “ich sag eh schon täglich diese und jene Affirmation…”, “das Universum wird sich für mich manifestieren…”

Mein Zugang: Das alles sind Hilfsmittel dabei, sich selbst und seine Umwelt besser zu verstehen. Es geht darum, aktiv und selbstbestimmt zu entscheiden. Auf sich und seine Umwelt bewusst und achtsam einzugehen und zu reagieren. Zu leben bedeutet aktiv zu sein, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung für sich und sein Tun zu übernehmen.

Top: Magische Verbindung von Psychologie, Spiritualität und Energie

My job is my castle. Ja, das mag erstmal komisch klingen. Immerhin geht es gerade als Beraterin um das Ziel meiner Klient:innen. Und gerade weil es darum geht, ist es wichtig, dass sie ALLES von mir bekommen, was ich ihnen als Unterstützung auf dem Weg dahin geben kann.

In meinem Fall ist das

  • meine Ausbildung als Lebens- und Sozialberaterin mit Systemischem Schwerpunkt
  • meine schamanischen Trainings
  • mein Sein als magisches Wesen mit der Gabe des Energiewebens – Hexe eben 😉
  • meine Überzeugung, dass es soviel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als die üblichen fünf Sinne wahrnehmen können
  • meine persönliche Neugier und mein Interesse an Spiritualität und den diversen Zugängen zu den Wundern des Universums
  • mein wacher Verstand, der auch die verworrensten Knoten zumindest zu lockern vermag.

Und all das kann ich in meinem Job verbinden, verweben und dadurch meine Klient:innen bestmöglich begleiten. Einzigartig. Meine Magie eben.

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