Wer setzt eigentlich deine Ziele und malt deine Träume?

Was hat mein Hexenkater mit Ziele setzen und Träume malen zu tun? Nun, wir neigen dazu, diverse Stellen in unserem Umfeld und in uns mit den falschen oder unpassenden Aufgaben zu betrauen. Wer aber ist geeignet fürs Träumen und Ziele setzen, fürs Planen und Umsetzen und fürs “Controlling” deines Lebens?

Hier hat Herr Katz die Hosen an?!

Vor einer Woche war Weltkatzentag. In einer grandiosen Verwebung von Themen hab ich im passenden Newsletter von Katzen, Zielen und dem Löwenportal erzählt. (Der dazugehörige Meditationsimpuls bleibt den Newsletter-Abonnent*innen vorbehalten – gehörst du schon dazu?)

Shadow, der Hexenkater, taucht natürlich nicht nur zum Weltkatzentag in meinen Beiträgen und Instagram-Stories auf. Seit 2017 ist er nun bei mir und wir hatten alles andere als einen guten Start. Der Arme war völlig durcheinander und hat jede Bewegung als potentiellen Angriff interpretiert. Gleichzeitig fühlte er sich in seinen Bedürfnissen völlig missverstanden – und hat das mit entsprechender Aggression auch kundgetan. Dass er diese so gut wie nicht mit mir kommuniziert hatte, lassen wir mal außen vor.

Heute funktioniert die Kommunikation schon ziemlich gut. Er kann zeigen, was er will. Ich kanns verstehen und folgen … oder auch nicht :p

Jedenfalls hat mein Herr Katz die Hosen an.

Oberboss Shadow blickt gnädig auf seine Untertanen.

Zumindest wenn es um seine Spaziergänge geht. Meistens. Und um sein Futter. Auch meistens. Und generell, wenn es um seine Bedürfnisse geht.

Nie würde ich auf die Idee kommen, ihn mein nächstes Reiseziel aussuchen zu lassen. Oder die Jobwahl überlassen. Wäre ja auch ziemlich doof, oder?

Woher sollte er denn wissen, was mir gut tut? Oder was mir Freude macht? Oder überhaupt, was ich will?

Logisch, nicht?

Wieso überlassen wir dann so oft ungeeigneten Stellen das Sagen?

Und damit mein ich jetzt gar nicht so sehr, die Eltern, die Nachbarn, das Umfeld. Obwohl das ja auch oft genug passiert. Irgendwer hat immer eine ganz besondere Meinung, was unsere Ziele und Wünsche sein sollten.

Nein, heute rede ich von unserem Kopf.

Wir legen uns Wünsche und Ziele zurecht nach Maßstäben des “machbar” und “realistisch”. Nach “können wir” oder “können wir nicht”.

Kurz, wir lassen einen Computer entscheiden, was wir uns wünschen und was wir wollen. Auf Basis von Daten, die dieser gesammelt hat aus der Vergangenheit. Der eigenen und ähnlichen Referenzen.

Zugegeben, es ist ein Supercomputer, der da auf unseren Schultern sitzt. Und genau deshalb ist seine Aufgabe eben eine völlig andere. Er darf Daten sammeln und speichern. Und wenn dann ein Ziel feststeht, ist er die beste Stelle, um herauszufinden,

  • welcher Weg dorthin führen könnte
  • was wir schon haben, um loszugehen
  • was wir noch brauchen
  • was da bleiben kann

Da kann er seine Daten abgleichen und die Wissensdatenbanken durchforsten. Darin ist er super.

Aber das Ziel selbst setzen? Dafür ist er schlicht nicht gedacht. Nicht die geeignete Stelle.

Ja, wer setzt denn nun das Ziel, die Wünsche, die Träume?

Du darfst mir selbstverständlich gern widersprechen und das völlig anders sehen. Für mich ist der Sitz der Träume, Wünsche und Ziele in Herz und Seele.

Unbeschränkt und frei malen, kreiieren und erlieben sie sich unsere Zukunft. Vergangenheit fesselt sie nicht. Und die Gegenwart ist das Sprungbrett. Oder die stabile Basis für das Wolkenschloss.

Hier darf geträumt werden. Dream und Think Big kommen von ganz alleine, wenn endlich mal alle Restriktionen von “das geht/geht nicht” oder “das darf man doch nicht” aber auch das “ist das nicht zu klein gedacht?” wegfallen.

Eine gute Übung in Sachen neues, befreites Denken in unbegrenzten Räumen gibt zum Beispiel die erste Reise in der Expedition in den FreiRaum. Hier kannst du dich ausprobieren und einen Weg jenseits deiner eigenen Denk- und Traumgrenzen finden.

Und dann? Dann kommt der Kopf als Baumeister hinzu. Seine Stärken als Supercomputer hab ich ja schon kurz beschrieben. Auch der Bauch als Zentrale der Körperweisheit hat seine Aufgabe: Er spürt nochmal nach, ob dieses Gemeinschaftsprojekt auch wirklich alles hat, was gebraucht wird. Erfühlte Schwachstellen gehen wieder zurück zum Kopf, um nachzubessern.

Wie genau man nun aber vom Traumziel zu einem umsetzbaren, alltagstauglichen Plan kommen kann – und was das mit Disney zu tun hat -, dafür gibt es bald einen eigenen Blogartikel 🙂

Jetzt möcht ich aber gern von dir wissen: Träumst du schon oder lässt du noch deinen Kopf gesellschaftstaugliche Ziele konstruieren?

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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Gisela

    Liebe Veronika,

    eine gute Erinnerung. Wenn mein Kopf mit mir durchgeht, dann gehe ich in die Natur und dann wird das Geschnatter leiser. Manchmal hilft auch den Gedanken nicht so viel Kraft geben oder eine Nacht zu schlafen, dann ist das Durcheinander in unserem Supercomputer bereinigt.

    Viele Grüße, Gisela